Britta Thomsen

 Tierheilpraktikerin
 Osteopathie & Physiotherapie 
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Osteopathie (de fine Behandlung)


Ursprünglich bedeutet "Osteopathie", dass ein Zustand, der nicht seiner normalen Funktion nachkommt, vom Knöchernen her abzuleiten ist. Meistens ist damit die Wirbelsäule gemeint, als Körpermitte, mit ihren Verbindungen zu allen Organen und Nevenstrukturen. Heute geht man in der Befundung und Behandlung mehr auf fasziale und cranio-sacrale Gewebe ein oder behandelt sie als vorbereitende Maßnahme. .

Faszien sind feinste Häute, die jeden Körperteil umhüllen. Wenn auch z. T. über lange Strecken, sind sie alle miteinander verbunden. Wenn sich Faszien verkürzen, z.B. bei einem sogenannten Narbenzug, hat es irgendwann eine spürbare Wirkung auf eine Körperstruktur, mit der es verbunden ist. Auch diese verändert sich in ihrer Statik, verkürzt, kann vielleicht ihrer Funktion nicht nachkommen. Ein nicht optimal sitzender Sattel kann bereits die lange Rückenfaszie so verkürzen, dass sie im weiteren auch Faszienzüge der Hinterhand beeinflusst. Das ist gar nicht so selten der Fall und nur ein Beispiel von vielen.

In der cranio-sacralen Therapie wird hauptsächlich der Bereich zwischen dem Schädel (= Cranium) und dem Kreuzbein (=Sacrum) behandelt. Zwischen diesen beiden Strukturen läuft das Rückenmark. Darin fließt der Liquor, das sogenannte "Gehirnwasser". Über feinste Verästelungen versorgt der Liquor, ähnlich wie das Blut, sämtliche Körperanteile. Bei gestörter Versorgung ist dies über Füllungszustand und Rhythmus zu ermitteln und innerhalb der Behandlung korrigierbar. Der Behandelnde wirkt mit feinstem Druck oder Zug auf den Cranio-Sacralen Puls ein, und setzt den nötigen Impuls zur Regulation. .

Der Begriff vom "Renken" ist weitläufig bekannt. An dieser Stelle muss ich diese Illusion leider auflösen. Blockaden entstehen immer durch ein Ungleichgewicht von Muskulatur. Diese Muskulatur verdrängt so sehr, dass eine Blockade entsteht, der verdrängte Körperteil kann nicht mehr das ausführen, wofür es gedacht ist. Es ist nicht möglich, knöcherne Anteile von einem Pferd kurz und mit Kraftaufwand örtlich zu verändern. Außer bei Obelix, das ist klar. Zum Lösen einer Blockade wird die tragende oder benachbarte Struktur vorbereitet mittels Massagen, Dehnübungen oder Reflexabfragen, bis zu guter Letzt die Struktur selbst "befreit" ist (Zwiebelschalenprinzip). .

Alle tiefer liegenden Körperteile werden mit dafür angepasster Kraft behandelt. Die Pferde lassen sich in der Regel gut auf die Behandlung ein. Wenn nicht, kann das ein Hinweis auf z.B. einen weiteren Schmerzpunkt sein.



 


Britta Thomsen * Bramkamp 2 * D-24808 Jevenstedt * Mobil: +49+(0)172/4600681 * E-Mail: thp@brittathomsen.de